Wie wir die Schwarznasen abalpen 

Die Schafen hatten einen wunderbar langen Alpsommer. Nachdem wir sie erst Mitte Juli aufalpen konnten, wetterbedingt, gehen wir sie erst jetzt, Ende September wieder holen.

Die Abalpung ist wie die Aufalpung ein Ereignis, ein herrlicher Festtag. Wir sind uns wohl bewusst, dass in es in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist, die Tiere diese Freiheit geniessen zu lassen. 

Meistens beginnt die Abalpung in der Alphütte mit einem einfachen, aber feinen zMittag. Schliesslich müssen wir uns stärken für die Wanderung, denn die Tiere sind topfit und schlagen ihr eigenes Tempo an um nach Hause zu kehren ;-)

Die Schafe spüren meistens sehr gut, dass es Zeit für die Heimreise ist. Oft kommen sie uns entgegen und logieren nicht mehr ganz so hoch. So haben wir es einfach. 

Schön, oder? Es ist eine ältere Aufnahme, da dieses Mal das Wetter nicht ganz so wunderbar war. Der Herbst lässt nun wirklich grüssen.

Gerne nehmen wir auch Gäste mit, wenn sie es schaffen so spontan bei uns zu sein, denn die Abalpung wird meistens nicht auf lange Sicht geplant. Es kommt auf das Futter, das Wetter an und darauf, wann der Schafscherer Termine frei hat. Denn sobald die Tiere unten sind, sollten sie möglichst zeitnah geschoren werden. 

Dankbar und glücklich, dass alle gesund wieder da sind. Nun erwarten wir mit Spannung die nächste Lämmergeneration. 

Einen ganz bäähsonderen Tag wünsche ich dir. 

Liebe Grüsse
Fabienne

Fabienne Truffer


Fabienne Truffer lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Mädchen und einer Herde Schwarznasenschafen in einem kleinen Walliser Bergdörfchen. Entdecke auch ihre Homepage: www.fadenkorb.ch