Futterkrippe für die Schwarznasen

By Fabienne Truffer | Allgemein

Wie du im vorigen Beitrag gesehen hast, sind unsere Tiere auch im Winter im Freien. Zumindest wenn es nicht schneit und tagsüber. Wir leben auf 1200m.ü.M an einer windexponierten Stelle und so bringen wir die Tiere nachts immer in den Stall. Die Schafe werden morgens und abends „ghirtut“. In unserem Stall geht das gut von der Hand. Die Scheune mit dem Heu ist gleich oberhalb des Stalls und durch eine Luke kann das Heu hinunter geworfen werden. Verteilen müssen wir es dann selber – so modern sind wir nicht ausgestattet. Mit einer Heugabel wird das Heu in die verschiedenen „Chrumme“ verteilt. Nun ist das natürlich sehr mühsam, wenn die Tiere ständig den Kopf dazwischen haben. So hängt an jeder Futterkrippe eine Eisenleiter, welche vor dem „hirtu“ aufgehängt wird. Die Schwarznasen mit ihren Hörner kommen nicht durch, und man kann das Heu schön in Ruhe verteilen. Die Erhöhung auf dem Boden, rechts im Bild, ist übrigens für die Lämmer gedacht, damit sie besser an die Futterkrippe rankommen.

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Nach dem Heuverteilen legen wir das Gitter auf das Heu. So wird das Heu weniger aus der Krippe geworfen von den Tieren.

 

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Und gegen Ende hängen wir die Leiter einfach wieder über die hintere Wand der Futterkrippe. So machen wir das!

Magst du mir ein Bild von der Futterkrippe in deinem Stall zeigen? Würde mich wunder nehmen, wie es anderswo gehandhabt wird!

Lieben Gruss

Fabienne

 

 

 

About the Author

Fabienne Truffer lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Mädchen und einer Herde Schwarznasenschafen in einem kleinen Walliser Bergdörfchen. Entdecke auch ihre Homepage: www.fadenkorb.ch